#1 Tiervermittlungen nur gegen Schutzgebühr und Schutzvertrag von TierTalk24 27.06.2008 10:03

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Wer mit guten Absichten ein Tier aufnimmt, darf kein Problem damit haben, auch einen Schutzvertrag zu unterschreiben und eine Schutzgebühr zu entrichten.

Mit einem Schutzvertrag sichert man sich das Recht, ein abgegebenes Tier zurückzubekommen, falls man im Nachhinein merkt, dass das Tier es mit dem neuen Besitzer wider Erwarten doch nicht so gut getroffen hat. Außerdem darf der Käufer das Tier so nur dem Vorbesitzer zurückgeben und es nicht anderweitig weiterverkaufen oder abgeben. Auch eine Verwendung des Tieres zur Zucht oder auch zu Versuchszwecken wird auf diese Weise vertraglich untersagt.

Wer eine Schutzgebühr nicht bezahlen kann und will, wird im Ernstfall möglicherweise auch Tierarztkosten nicht übernehmen können und wollen. Mit einer Schutzgebühr wird verhindert, dass Tiere spontan aufgenommen werden, weil sie schließlich umsonst sind. Nach dem Motto: "Wenn es mir nicht gefällt, kann ich es ja wieder abgeben. War doch umsonst!".

Zur Schutzgebühr gilt es zu sagen:

- Die Schutzgebühr sollte nicht unrealistisch hoch sein, damit potentielle Abnehmer nicht zum Zoohändler oder Züchter gehen.
- Die Schutzgebühr sollte zumindest so hoch sein, dass es für den Übernehmer unrentabel ist, wie z.B. den geliebten Kleinnager als billiges Futtertier für eine Schlange zu verwenden.
- Auch unseriöse Tierversuchslabore könnten auf der Suche nach kostenlosen oder kostengünstigen Versuchstieren sein und werden von einem Schutzvertrag und einer angemessenen Schutzgebühr abgehalten!
- Zusätzliche Kosten, die bereits für die Tiere aufgebracht wurden und die dem Übernehmer nicht mehr anfallen, wie z.B. für Kastrationen, Impfungen oder die Chip-Kennzeichnung, können natürlich separat berechnet werden.

Vorlage zu einem Schutzvertrag: http://www.diebrain.de/Vertrag/Abgabe.pdf

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